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Zähneputzen ist gut fürs Herz
Bei schlechter Zahnpflege sammeln sich die Bakterien nicht nur im Mund, sondern wandern
auch ins Blut. Die Folge: Das Risiko für einen Herzinfarkt steigt.
Zähneputzen schützt vor Herzinfarkt
Regelmäßiges Zähneputzen beugt offenbar Herzattacken vor. Das geht aus einer Studie der
Columbia University in New York hervor.
Demnach bergen Infektionen des Zahnfleischs das Risiko, auf die Arterien überzugreifen.
Je mehr Parodontitis-Bakterien die untersuchten Personen unter dem Zahnfleisch trugen,
desto stärker waren ihre Arterienwände verdickt.
Eine Verdickung der Arterienwände bedeute wiederum ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt
und Schlaganfall, erläutert Moïse Desvarieux von der Universität von Minnesota in
Minneapolis und der New Yorker Columbia University.
Die Resultate sprächen damit für die Jahrzehnte alte Theorie, Parodontitis-Erreger könnten in
den Blutstrom übergehen und dort weiteren Schaden anrichten.
Auch die Zunge pflegen
Menschen mit hohem Risiko für Karies oder starkem Mundgeruch sollten täglich auch die
Zunge reinigen, um gefährliche Bakterien abzutöten.
Dafür gibt es spezielle Zungenreiniger.